Bakterien in der Mundhöhle können je nach Zusammensetzung als Folge einer Zahnfleischentzündung (Mukositis) einen Kieferknochenabbau am Implantat (Periimplantitis) auslösen. Unbehandelt führt eine Periimplantitis mittelfristig zum Implantatverlust.

Die Behandlung einer Entzündung am Zahnimplantat beginnt beim Erkennen der Erkrankung, welches gegebenenfalls mit spezielleren Röntgenaufnahmen kombiniert werden muss.

Je nach Ausprägung kann eine Therapie über eine Optimierung der Mundhygiene (Zahnprophylaxe), einer nichtchirurgischen oder weiterführend einer chirurgischen Taschen- und Implantatreinigung, einer Zahnfleischoperation bis hin zum begleitendem Kieferknochenaufbau am Implantat führen.

Zahnimplantat in Salzburg

Unterstützend kann es notwendig sein, dass bei schweren Formen mit mikrobiologischen Keimtests und in deren Folge mit Antibiotika gearbeitet werden muss. Der Einsatz von verschiedenen Lasern kann eine Behandlung unterstützen.

Für eine langanhaltende Bakterienfreiheit und damit dem Wiederkehren der Parodontose sind eine lebenslange Kontrolle und mindestens 1 -2 Mundhygienesitzungen im Jahr notwendig.

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