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Implantatentzündungen (Periimplantitis)

 

periimplantitis

Die Mundhöhle beherbergt ca. 500 verschiedene Bakterienarten. 20 von diesen Arten können zu Entzündungen und darauf folgendem Kieferknochenabbau führen. Je nach Zusammensetzung dieser verschiedenen Bakterienarten führt dies anfangs zu einer Zahnfleischentzündung, einer sogenannten Mukositis und in weiterer Folge zu einem Kieferknochenabbau am Implantat, einer sog. Periimplantitis. Unbehandelt führt eine Periimplantitis mittelfristig zum Implantatverlust.

Die Behandlung einer Entzündung am Implantat beginnt bei dem Erkennen der Erkrankung, welches gegebenenfalls mit spezielleren Röntgenaufnahmen kombiniert werden muss. Je nach Ausprägung kann eine Therapie über eine Optimierung der Mundhygiene, einer Zahnprophylaxe, einer nichtchirurgischen oder weiterführend einer chirurgischen Taschen - und Implantatreinigung, einer Zahnfleischoperation bis hin zu einem begleitendem Kieferknochenaufbau am Implantat führen.

Unterstützend kann es notwendig sein, dass bei schweren Formen mit mikrobiologischen Keimtests und in deren Folge mit Antibiotika gearbeitet werden muss. Der Einsatz von verschiedenen Lasern kann eine Behandlung unterstützen.

Für eine langanhaltende Bakterienfreiheit und damit dem Wiederkehren der Parodontose sind eine lebenslange Kontrolle und mindestens 1 -2 Mundhygienesitzungen im Jahr notwendig.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung

0662439777

office@dr-wiener.at 

 

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